Linachtalsperre Vöhrenbach
Linach Ausleitung 1998-2006
Seemühle Hüfingen
Park Donaueschingen
Steinersäge Hüfingen
Oberndorf
Wutöschingen
Stromproduktion
Strom-Boje Mittelrhein

Wasserkraftwerk Wutöschingen

Wasserkraftwerk Wutöschingen

Am Ende des Mühlekanals in Wutöschingen liegt die Wasserkraftanlage der AWW - Aluminiumwerke Wutöschingen. Das Kraftwerk ist in einer hohen Überbauung des Kanals untergebracht (Bild links). Die Anlage ist von der AWW gepachtet. Das Oberwasser ist durch eine Überfallmauer geteilt, die im Falle eines Versagens des Schützes am Leerschuss für die Abfuhr des zufließenden Wassers sorgt. Auf dem Bild (Mitte links) ist rechts der Zulauf zur Kaplan-Turbine mit Rechen und Spülrinne zu sehen, in der Mitte der Schütz und links der Leerschuss, der unter dem Gebäude hindurchführt. Der Unterwasserkanal ist eine Betongerinne, die aufwändig mit Spritzbeton saniert werden musste. In diesem Zusammenhang wurde der Pachtvertrag erneut auf 20 Jahre abgeschlossen. Im weiteren Verlauf hat die Gemeinde Wutöschingen die Betonwand aufgebrochen und den Kanal etwas ansprechender gestaltet. Neben der Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung entnimmt die AWW auch Wasser zu Kühlzwecken und leitet dies wieder in den Kanal ein.

 

 

Wasserkraftwerk Eggingen

Am Einlauf des rund 4 Kilometer langen Mühlekanals liegt das Kraftwerk der Kalkmühle Eggingen. Während die ehemalige Kalkmühle ein großes aber langsam verfallendes Gebäude darstellt, ist die Wasserkraftanlage in dem kleinen Anbau untergebracht, der den Erfordernissen entsprechend saniert wurde (Mitte rechts). Die Anlage in Eggingen wird mit erheblich mehr Wasser beaufschlagt als die Turbine verarbeiten kann, deshalb ist es ganz normal, wenn Wasser an der Turbine vorbei fliest (Bild rechts). Da die Anlage am Kanaleinlauf liegt ist mitunter mit erheblichem Rechengut zu rechnen.

 

Im Weiteren Verlauf des Kanals liegen zwei ungenutzte Wasserkraftstandorte und ein Standort in Ofteringen, der die ganze Zeit von dem dort ansässigen Sägewerksbesitzer, Herrn Ofteringer, betrieben worden war. Die Wasserkraftbetreiber, die Besitzer der ungenutzen Standorte und drei Firmen, die Kühlwasser entnehmen, bilden die Kanalnutzergemeinschaft, der die AWW vorsteht.