Beteiligung an allen Anlagen
Stromerzeugung der Gedea
Persönlicher EnergieMix
Persönlicher EnergieMix 2004
Persönlicher Energiemix 2005
Persönlicher Energiemix 2006
Persönlicher Energiemix 2007
Persönlicher Energiemix 2008
Persönlicher Energiemix 2009
Veranstaltungen
Die EnergieMixer der Gedea
Ausstellung: Ich mach mit!

Ihr Persönlicher EnergieMix ...

... im Rahmen des gesamten Gedea-EnergieMix wird Ihnen jährlich Ihr Persönlicher EnergieMix zugeschickt, sofern Sie Gesellschafter einer unserer KGs sind oder werden.


Der Persönliche EnergieMix zeigt, wieviel Wind- oder  Wasserkraft-Strom,  Biogas-, Klärgas-, Heizöl- oder Erdgas-BHKW-Strom sowie SolarStrom ein Gesellschafter mit seiner Kapitaleinlage erzeugt hat. 

 

Welches Ziel setzen Sie sich? Deckung des Strombedarfs der Familie! Oder gehen Sie so weit, dass Sie anteilig eine Energiemenge aus erneuerbarer Energie erzeugen und einspeisen wollen, die dem gesamten Primärenergieverbrauch Ihrer Familie entspricht.

 

Der Gesellschafter erhält auf der Rückseite des Briefes eine Tabelle, in der genau aufgeführt ist, wie sich sein Persönlicher EnergieMix aus der Erzeugung der Gesellschaften, an denen er beteiligt ist, errechnet. 

 

Wenn Sie die jüngsten Jahrgänge nachschlagen wollen, gehen Sie über die Untermenüs Persönlicher EnergieMix 2004, 2005, 2006, 2007 oder 2008 in den gewünschten Jahrgang rein.  

 

 

Das Berechnungsverfahren

 

Wie rechnen wir den Persönlichen EnergieMix aus? Grundprinzip ist, dass der erzeugte Strom einer Betreiber-KG aufgeteilt wird an das Kapital, das in der Gesellschaft steckt. Herangezogen wird der Kontostand zum Bilanzstichtag. Fremdkapital und Eigenkapital werden gleich behandelt. Nehmen wir zum Beispiel das Jahr 2006:

 

Bei der Kandrich KG z.B. standen 2.030.000 € Kommanditkapital und 2.976.600 € Kreditmittel durch die Bank zu Buche. Bei einer Produktion von 11.695.421 kWh ergibt sich ein Faktor von 2,3360 kWh/€, bei 3.000 € Einlage ist das eine anteilige Stromerzeugung von 7.008 kWh in 2006.

 

Bei der Wutach-KG ergibt sich eine noch höhere Erzeugung und zwar 7.912 kWh bei 3.000 € Kommanditkapital. Dies rührt daher, dass der Produktion von 515.079 kWh nur 195.314 € Kommanditkapital gegenüberstehen, was einen Faktor von 2,6372 kWh/€ ergibt.

 

Damit ist klar: Die Stromzuweisung an die Wutach-KG-Gesellschafter hängt nur noch von der Produktion ab. Die Stromzuweisung an die Gesellschafter der Kandrich KG wird jedoch tendenziell weiter wachsen, da die Bankkredite Zug um Zug getilgt werden.

 

Bei Eigenkapital wird immer der gezeichnete Betrag zugrunde gelegt. Es wird nicht berücksich­tigt, ob die Einlage schon eingezahlt ist. Außerdem werden Ausschüttungen auf das Kapital nicht berücksichtigt, da das Eigenkapital gegenüber dem Fremdkapital nicht benachteiligt werden soll und weiter in der gezeichneten Höhe haftet.

 

Dabei wird die Gedea-EnergieMix Beteiligungs-KG genauso behandelt wie jeder andere Kommanditist. Sie erhält für jede Gesellschaft ihre anteilige Stromerzeugung berechnet. In einem zweiten Schritt wird dann die anteilige Erzeugung in den verschiedenen Energiearten zusammengefaßt und es werden entsprechend der Kapitalausstattung der Gesellschaft wieder Faktoren gebildet. Für die Windkraft ist z.B. der Faktor 0,6513 kWh/€. Daraus errechnen sich dann die o. g. 1.954 kWh anteilige Windstromproduktion bei 3.000 € Einlage. Die Palette der Produktion im Persönlichen EnergieMix eines EMix-Gesellschafters ist auch ein Zeichen dafür, dass die EMix-KG besonders stark bei der Kandrich KG und der Biogas-KG engagiert ist. Eine gute Mischung: die Windkraft ist sehr ergiebig und der Biogasstrom wird vom Grundsatz her rund um die Uhr in Grundlast erzeugt.

 

 

Die Entwicklung des Berechnungsverfahrens

 

Das vorstehend geschilderte Berechnungsverfahren ist das Ergebnis einer radikalen Vereinfachung seit 2001. In den 90er-Jahren sind wir noch mit einem viel ausgetüftelteren Ansatz an die Sache herangegangen und wollten viel mehr Ziele erfüllen:

 

·       Wir wollten den „EMix-Faktor“ nicht nur als interne Hilfsgröße haben sondern als Kennwert für einzelne Anlagen definieren, um Anlagen hinsichtlich ihrer „energetischen Bonität“ ver­gleichen zu können. Wieviel Energie zahlt eine Anlage für den finanziellen Aufwand zurück?

·       Dieser Faktor sollte festgeschrieben werden bei der Planung der Investition, dann korrigiert werden auf der Basis der realen Investition und dann je nach Erhaltungsaufwand weiter fortgeschrieben werden.

·       Aus dem Vergleich des „Anlagen-Faktors“ mit dem jährlich zu errechnenden Faktor wäre dann z.B. das Wasser- oder Windjahr eingegangen. Wir hätten Kurven aufzeichnen und Anlagen vergleichen und Aussagen machen können, welche Investition den höchsten ökologischen Nutzen bringt.

·       Für das jeweilige Jahr wollten wir den Kapitaleinsatz genau bemessen und hatten nicht die Zahlen zum Bilanzstichtag verwendet sondern den sogenannten Jahresgleichwert, der aus den Zinsen ermittelt wurde und angibt, bei welchem über das ganze Jahr konstanten Kreditbetrag diese Zinsen angefallen wären.

 

Letztlich hat sich aber gezeigt, dass die Verfeinerung der Berechnung nicht nachgefragt wurde. Zahlreichen Projekte haben nicht mehr die Zeit gelassen für all zu aufwendige Verfahren.

 

 

Aufruf zur Diskussion

 

Trotzdem wissen wir aus den Gesprächen, dass es immer wieder verschiedene Meinungen gibt, wie ein solcher EnergieMix aufgeteilt werden soll. Wir möchten diese Argumente gerne diskutieren, für andere Gesellschafter und Interessenten nachvollziehbar aufbereiten und rufen hiermit auf zur Eröffnung der Diskussion.

 

 

Nachtrag: Kommt der Strom zuhause an? - Ein Ausblick

 

 

Der zugerechnete Strom kommt nicht zuhause bei den Gesellschaftern an. Der Gesellschafter weiß aber, wie viel Strom er ins Netz eingespeist hat. Dieser Strom muss nicht anderweitig erzeugt werden. Je mehr Menschen auf diese Art umweltfreundlichen Strom erzeugen, desto weniger ist noch Umwelt belastende Stromerzeugung möglich. Wer Ökostrom einkauft bekommt auch nicht die Garantie, dass der Strom bei ihm ankommt. Geschäftsgrundlage ist, dass genau so viel Ökostrom vom Strom-Händler eingekauft wird. Im Kern ist das die gleiche Grundlage. Dennoch macht es dauerhaft – mit Blick auf die wachsenden Ökostromanteile - Sinn, die Lücke zwischen Ökostrom-Erzeuger und Ökostrom-Kunde durch entsprechende Ökostrom-Händler zu schließen und gemeinsam die Leistung zu sichern. Auch hierzu interessiert uns Ihre Meinung?