Nahwärme Emmerichshütte
Sunmachine Vertrieb

Hackschnitzelheizung Emmerichshütte


Als Folgeprojekt nach den beiden Windkraftanlagen wurde die Holzhack-schnitzelnahwärmeversorgung  Emmerichshütte aufgebaut, um eine Vorzeigeanlagen für die regenerative und vollautomatischen Heizung mit Holz zu erstellen. Die Anlage ging im Oktober 2001 in Betrieb. Neben der Waldgaststätte Emmerichshütte bilden das Kinderheim, das Forsthaus und das Jagdhaus die Ansiedlung Emmerichshütte im Ingelheimer Stadtwald im Hunsrück, in dem auch der Standort der Windkraftanlagen Kandrich I, II + III liegt. Die Gedea-Kandrich KG wollte in die Hackschnitzelnutzung einsteigen. Der Ingelheimer Forst sieht im Energieholz einen weiteren Absatzmarkt. Wir boten an, zum Vollkostenpreis einer Ölheizung die Holzhackschnitzelnahwärme via Nahwärmesystem in die Häuser zu liefern und eine separate Heizzentrale zu errichten und bekamen im Ausschreibungs-verfahren den Zuschlag.

Dies war möglich, weil wir äußerst knapp kalkulierten, weil gleichzeitig von der Stadt eine neue Wasserleitung verlegt wurde und wir dadurch keine Kosten für die Grabarbeiten hatten und weil ein Holzlieferungsvertrag abgeschlossen werden konnte, der eine starke Einbindung des Forstes in die Beschickung und den Betrieb der Anlage ermöglichte. Bezahlt wird das Holz entsprechend der erzeugten Wärme, so dass Feuchtigkeitsmessungen entfallen. Der Kessel hat eine Leistung von 120 - 150 kW und soll ca. 200.000 kWh Nutzwärme pro Jahr liefern.

Durch die Fernüberwachung (DFAG der GWS AG) wird erreicht, dass eine eventuelle Störung erkannt wird, bevor es beim Kunden kalt wird. Die im Großen und Ganzen positiven Betriebserfahrungen lassen hoffen, dass aus der Referenzanlage auch Folgeanlagen wachsen.