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A u f b a u   d e r   G e d e a   S o l a r A r e a l   M u r r h a r d t   G m b H   &   C o   K G :

 

Leere Dächer laden zur SolarStrom-Erzeugung ein: Die Stadt Murrhardt will Bürger-Solaranlagen voranbringen (siehe MZ vom 30.10.08) und hat die Gedea mit Beschluss des Gemeinderats vom 23. Oktober 2008 mit der Umsetzung ihres Konzeptes und dem Aufbau einer Bürger-SolarStrom-Gesellschaft beauftragt. Wichtiger Teil des Beschlusses für einen raschen Einstieg war die Bereitschaft der Stadtwerke, notwendiges Eigenkapital vorzufinanzieren. Damit konnte die Gedea ihr Konzept umsetzen, die Murrhardter Betreibergesellschaft in mehreren aufeinander folgenden Schritten aufzubauen. Zur Beschleunigung sollte die bestehende Gedea-SolarStrom-DEins KG ohne Verzögerung durch Gründungsaufwendungen mit der Anlagen-Realisierung beginnen. Über das Vorhaben wird auch in der Kundenzeitschrift der Stadtwerke vom Januar 2009 berichtet.

 

Im Faltblatt ist es als erste Information für die Öffentlichkeit beschrieben als Konzept in drei Stufen.

Erste Stufe: Realisierung der ersten Anlage mit Hilfe der Ausfallbürgschaft der Stadt.

Zweite Stufe: Bau der nächste(n) Anlage(n) finanziert auf der Basis Stiller Gesellschaften.

Dritte Stufe: Gründung der Murrhardter Betreiber-Gesellschaft in Abstimmung mit den Geldgebern.

 

In der ersten Stufe wurde die erste Bürger-SolarStromanlage im SolarAreal Murrhardt auf dem Dach des neuen Betriebs- und Lagergebäudes der Stadtwerke errichtet und ging rechtzeitig vor Weihnachten 2008 in Betrieb. Finanziert wurde die Anlage durch die Gedea-SolarStrom-DEins KG über einen Sparkassenkredit, der über eine Ausfallbürgschaft der Stadt Murrhardt abgescihert wurde.

 

In einer zweiten Stufe wurden von der Gedea-SolarStrom-DEins KG von Ende Januar bis Anfang März 100.000 € an Stillen Gesellschaften eingeworben, um darauf die Finanzierung der zweiten Anlage auf dem Feuerwehrhaus aufzubauen, deren Bau Ende März begonnen wurde. Diese Anlage wird ebenfalls durch einen Sparkassenkredit finanziert, der über die stillen Gesellschaften und die beiden Anlagen abgesichert ist.

 

Die dritte Stufe wurde am 2. April 2009 mit der Gründungsversammlung der KG eingeleitet. Jetzt können weitere Interessenten dem Gründerkreis beitreten und Gründungsgesellschafter der Gedea SolarAreal Murrhardt GmbH & Co KG werden. Komplementärin ist die GEDEA Gesellschaft für dezentrale Energieanlagen mbH, die 1990 in Schönau im Schwarzwald gegründet wurde und ihren Sitz seit 1996 im Murrhardt hat.

 

Der geplante weitere Ausbau der Gedea SolarAreal Murrhardt GmbH & Co KG wird schrittweise in einem Etappenplan dargestellt. (Die dritte Stufe wird differenziert in 4 Etappen, die erste und zweite Stufe entsprechen der abgearbeiteten ersten und zweiten Etappe.)

 

 

S o l a r A r e a l   M u r r h a r d t   u n d   " M u r r h a r d t   r e g e n e r a t i v " :

 

Die Geldgeber im SolarAreal Murrhardt haben sich entschieden, mit ihrer Investition nur SolarStrom-Anlagen errichten zu wollen. Dem wird von der Gedea Rechnung getragen. Im "Konzept der Gedea-EnergieMix GmbH zur Weiterentwicklung von `Murrhardt regenerativ´" wird dargestellt, wie aus der Sicht der Gedea die größte Dynamik und die bestmögliche Bürgerbeteiligung erreicht werden kann, um das in Murrhardt regenerativ dargestellte beachtliche Potential auszuschöpfen. Einen anschaulichen Überblick liefert das "Haus der Genossenschaft" sowie das "Haus des SolarAreals". Beispiele für das Zusammenwirken der beiden Unternehmen sind ebenfalls im Bild dargestellt. Auch die  PowerPoint zum Genossenschaftskonzept liefert einen Überblick. Aus jetziger Sicht scheint eine solche Genossenschaft die beste Lösung zu sein, um vielfältige Aufgaben anzupacken und jedem Bürger die Möglichkeit der Beteiligung zu geben.

 

 

A r c h i v :

  • Link zur Powerpoint-Präsentation der Studie "Murrhardt regenerativ".
  • Die Stadtwerke Murrhardt haben eine lange Geschichte (MZ v. 11.07.08). Die Stadtwerke beschäftigen sich mit der Versorgung von Wasser, Gas und zunehmend Wärme. Seit 25 Jahren wird in Murrhardt Erdgas verteilt, der alte Gaskessel hat ausgedient und wurde abgerissen, an seiner Stelle wurde das neue Betriebs- und Lagergebäude gebaut, auf dessen Dach jetzt die erste Solarstromanlage errichtet worden ist.