Aus der Einladung zum Gedea-EnergieMix-Tag 2005: "wir möchten Sie einladen zu unserem EnergieMix-Tag 2005, der dieses Jahr ganz im Zeichen des Ausbauvorhabens der
Biogasanlage Wolpertshausen steht. Beiliegend eine
Information über das Vorhaben. Auf ein breites Rahmenprogramm der diesjährigen EnergieMix-Tag-Veranstaltung haben wir bewusst verzichtet, im Mittelpunkt stehen die diesbezüglichen Informationen und eine Führung durch die Anlage. Im Folgenden das Programm für den 10. Dezember 2005:
14.00 Uhr - 14.30 Uhr, Führung durch die bestehende Anlage Betriebsleiter Thomas Lange, Ökoprojekte Gronbach GmbH.
14.30 Uhr – 15.30 Uhr, Erläuterungen zur geplanten Anlagenerweiterung durch Dipl.-Ing. (FH) Thomas Ehrmann, NOVATECH mbH.
15.30 Uhr – 16.00 Uhr, Strategien zur Finanzierung der Anlagenerweiterung, Dieter Schäfer, GEDEA mbH
Wir haben an der Anlage immer mehr erreicht, was die Stabilität des Betriebsablaufes angeht. Die Betriebswirtschaftliche Entwicklung ist 2004 gegenüber 2003 insofern besser geworden, dass die Zinsen vollständig erarbeitet werden konnten. Dennoch setzten wir darauf, dass mit einer EEG-Novellierung und verbesserten Vergütungen auch unsere Anlage zu verbesserten Erträgen kommen wird. Dem wurde nicht so. Die Novellierung vom August 2004 klemmte uns als „Altanlage“ von der Preisentwicklung ab: Keine erhöhte Grundvergütung und keinen Kraft-Wärme-Bonus – ausgerechnet wir als Nahwärme-Pionieranlage. Eine Option lies die Novellierung aber offen: Die Anerkennung als Neuanlage, wenn wir durch Investitionen in der Höhe von 50% einer vergleichbaren Neuanlage die Anlage aufrüsten. Damit ergibt sich nun für die Gesellschaft die Chance, die seit 2000 angestrebte Tonnageerhöhung, die immer an Genehmigungsproblemen scheiterte, umzusetzen.
Der prognostizierte Erlös aus einer von 5.000 Jahrestonnen auf rund 11.000 Jahrestonnen erweiterten Anlage erlaubt die Erfüllung der Genehmigungsauflagen und lässt auch eine Kapitalrückführung für Kredite und Kommanditkapital für die alte Anlage – kalkuliert auf der Basis der vorläufigen Zahlen - im Zeitrahmen von 13 Jahren erhoffen. Allerdings auch abhängig von der Verzinsung, die für die Investition in die Neuanlage zu kalkulieren ist. Die Novellierung des EEG bringt also eine enorme Chance, die Biogasanlage durch einen „Befreiungsschlag“ auf eine ganz neue Grundlage zu stellen. Technisch, von der betrieblichen Seite her, ökologisch von der Energieproduktion aber auch von der Vermeidung von Geruchsbelästigungen her, aber auch ökonomisch, weil die eingesetzten Mittel wieder verdient werden können. Die Gemeinde Wolpertshausen kann durch die Steigerung der Stromproduktion die Marke von 100 % Eigenerzeugungskapazität überschreiten und zum „Ökostromexporteur“ werden."
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Neubau der Biogasanlage Wolpertshausen.